211 / Marie-Louise Lebschik


Marie Luise Lebschiks Malerei kreist seit Jahrzehnten um nur ein Thema: Mädchenfiguren  verweisen auf Zustände der Unentschlossenheit und Introvertiertheit der Pubertät.
Diese  Situation des Übergangs verharrt bei ihr im zustand der Langsamkeit. Der verweigerte Dialog der Gesichter mit dem Betrachter, aber auch der Körper mit dem sie umgebenden fahrbarem, lässt auf eine allgemeine Aussage zur Isolation des modernen Individuums schließen. Die Figuren bilden das alter Ego einer ganzen Generation, die nicht erwachsen werden will.