Irene Andessner

»Portrait von Irene Andessner als Milli Stubel-Orth«

Ihr Hauptthema ist seit 1988 das Selbstporträt, das sie ursprünglich in Form von Malerei und ab Mitte der 90er Jahre in Tableaux Vivants, Foto- und Videoinszenierungen umsetzt. Die Selbstinszenierung mit Rollenspiel tritt an die Stelle des gemalten Selbstporträts. »Nachbilder« von kunst- und zeitgeschichtlichen Vorbildern entstehen, auch heilige und fiktive Personen sowie moderne Mythen (Marlene Dietrich).


Das Bild der Frau, der sie ihr wandelbares Gesicht leiht, »ist immer fiktiv - in den Augen des Betrachters wie der Gesellschaft« (Andessner). Nicht »i was«, sondern »i am« (wie sie ihr Produktionsteam nennt) ist das Motto der Künstlerin. Eine unserer Suiten stand Andessner im Mozartjahr 2006 für das Verwandlungsprojekt »i.a. mozart(?)« zur Verfügung.