Marie-Luise Lebschik


Marie Luise Lebschiks Malerei kreist seit Jahrzehnten um nur ein Thema: Mädchenfiguren verweisen auf Zustände der Unentschlossenheit und Introvertiertheit der Pubertät.

Diese Situation des Übergangs verharrt bei ihr im Zustand der Langsamkeit. Der verweigerte Dialog der Gesichter mit dem Betrachter, aber auch der Körper mit dem sie umgebenden Farbraum, lässt auf eine allgemeine Aussage zur Isolation des modernen Individuums schließen. die Figuren bilden das alter Ego einer ganzen Generation, die nicht erwachsen werden will.