Zwischen 201+202 / C.O. Paeffgen


Ist bekannt für seine ironisch kommentierenden »Umrandungen« von Fotos und Zeitungsausschnitten, »Umwicklungen« von Fundgegenständen (Wand- und Bodenskulpturen) und zeichenhaften Objekte; wiederkehrende Motive: Herz/Pfeil, Maus, Schleife, Mond, Fragezeichen.
Das Jurastudium in Köln und Berlin beendet Paeffgen 1959 mit dem ersten juristischen Staatsexamen. Zehn jahre später, 1970, beginnt er zu Malen. Parallel dazu fängt der Künstler an, Fundobjekte mit Draht zusammenzufügen - eine Technik, die er bis in die Gegenwart verfolgt.

Diesen »Umwicklungen«, die er oft sukzessive weiterbearbeitet, stehen seine »Umrandungen« gegenüber. Sie bezeichnen nachgezogene Konturen von Zeitungsbildern, die auf Leinwand projiziert und überarbeitet werden. In den achtziger Jahren erreicht Paeffgen mit diesen Arbeiten einen hohen Bekanntheitsgrad.

Erste Ausstellungsbeteiligungen finden jedoch bereits in den siebziger Jahren statt, so z.b. 1970 in der Kunsthalle Köln und 1979 im Kunstverein Hamburg. Dazu gesellt sich eine beachtliche Reihe von Einzelausstellungen, die seit den siebziger Jahren nicht an Kontinuität eingebüßt hat.

Im artHotel Blaue Gans ist C.O. Paeffgen mit "John F. Kennedy und Jacky Onassis" vertreten.